6 Days in Paris - Tag 5 - Studenten und Passagen

Tag 5 war vollgepackt mit vielen verschiedenen Locations, wir wollten noch ganz viel sehen und am nächsten Tage sollte es schließlich schon wieder zurück nach Berlin gehen.

 

Angefangen haben wir mit dem Jardin du Luxembourg, einem Park samt Schloss mitten in Paris. Gut, Martina und ich sind wohl beide nicht so die "Schloss-Freaks", also sind wir einfach durch den Park gedüst und Richtung Quartier Latin, dem Studentenviertel rund um die Sorbonne Universität, gelaufen. Wirklich viel los war in dem Park an dem Morgen auch nicht: ein paar Sportler, ein paar Touristen und leere Stühle. ;)

Das Quartier Latin war dann sehr viel geschäftiger. Viele Studenten liefen durch die Gegend oder saßen in Cafés und auf Treppen zum Mittagessen. Bereits von weitem sah man das alles überragende Pantheon, was praktisch um die Ecke von der Sorbonne liegt. Das Pantheon haben wir uns jedoch nur von außen angeschaut, weil uns die Zeit schon wieder davon lief. Auf den Innenhof der Universität wären wir gern gegangen, aber ein freundlicher Herr einer Sicherheitsfirma verwehrte uns den Zutritt. Touristen müssen draußen bleiben. Schade eigentlich - die Bilder im Reiseführer sahen sehr verlockend aus.

Wir sind dann also noch etwas in der Gegend umhergelaufen, an alten wunderschönen Geschäften und Häusern vorbei. Anschließend haben wir uns auf den Weg Richtung Norden gemacht, um uns diese schicken Passagen anzuschauen, die man von so vielen Fotos kennt. Ich wäre dann auch beinahe an der ersten vorbei gelaufen, obwohl sie sich meiner Meinung nach als die schönste aller Passagen herausstellte - die Galerie Vivienne. Sie war so wundervoll, dass ich euch hier ein paar Bilder aus dieser Passage zeige. Klar waren die anderen Passagen auch "nett", aber lange nicht so schön wie diese.

Nach den Passagen wollte Martina unbedingt noch ins berühmte Lafayette. Und was soll ich sagen? Meine schlimmsten Befürchtungen wurden wahr. Je näher wir dem Kaufhaus kamen, desto voller wurde es. Menschenmassen ooohne Ende, die sich alle in die beiden Gebäude gedrängelt haben. Vielleicht bin ich dadurch nicht sehr objektiv, aber für mich war das Lafayette einfach nur ein stinknormales Kaufhaus. Im Erdgeschoss die Parfümabteilung, irgendwo oben die Lebensmittelabteilung (die aussah wie in jedem Kaufhaus in Deutschland). Ich habe drei Kreuze gemacht, als wir dort endlich wieder raus waren.

Wir haben uns anschließend für ein Päuschen auf die Stufen der Opera gesetzt, die direkt vor dem Lafayette ist, und einfach die Leute und den chaotischen Verkehr beobachtet. Das war dann wieder eher mein Ding. ;) Mittlerweile wurde es schon wieder dunkel, so dass wir dann noch ein bisschen dort fotografiert haben.

Natürlich war der Tag noch nicht ganz rum, aber ich war schon ziemlich geschafft. Wir sind dann noch einen schier endlosen Weg gelaufen, um noch einmal zum Triumpfbogen zu kommen. Martina - ihr wisst, die Treppenfetischistin - wollte da unbedingt noch rauf. Der Weg dahin war allerdings recht spannend. Wir sind eine kleine Straße entlang gelaufen, wo sich ein Designer-Label an das andere reihte. So war ein bisschen Schaufensterbummeln auch noch mit dabei.

Mit einem Schlusssprint von Martina schaffte sie es gerade noch im letzten Moment auf den Triumpfbogen hinauf, während ich unten saß und mein Baguette genoss. ;)

Danach war endgültig Schluss mit der Ausdauer. Wir haben die nächstbeste Metro Richtung Hotel genommen und landeten in der hypermodernen Linie, die automatisch und ohne Fahrer durch die Tunnel rast. Wir hatten Glück und konnten uns ganz vorn hinsetzen. So konnten wir die "Achterbahn" so richtig genießen.

Im Hotel war dann nur noch "ins Bett fallen" angesagt.

 

Bericht zum Tag 6 in Paris...

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Kommentare: 1
  • #1

    Magenta (Mittwoch, 14 November 2012 16:21)

    Einfach göttlich,traumhaft,ich packe sofort die Koffer....
    Und beim nächsten Mal,vergiss nicht bei Mariage Frères Tee zu trinken und die Camera teilhaben zu lassen....;.)

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