Traumhafter Oman | Tag 1&2 Maskat

Es wird Zeit, euch endlich etwas über meine Reise durch den Oman zu berichten.

Nun, der erste Tag zählt praktisch nicht, da wir erst mitten in der Nacht in Muscat angekommen sind. Wobei... von einer Sache muss ich euch berichten. Als wir am Flughafen in die Vorhalle hinaus gingen, hatten wir erstmal etwas Bammel. Jede Menge Leute standen um den Ausgang herum - alle sahen so anders, alle hatte so komische Sachen an, alle starrten uns an. Der Anblick von ganz typischen Omanis war erstmal total gewöhnungsbedürftig. Aber die "Angst", wenn man es so nennen will, verflog bereits am nächsten Tag, als wir merkten, wie nett und freundlich die Einheimischen sind. ;-)

 

Der nächste Tag war mit vielen spannenden Zielen gespickt. Zuerst besuchten wir die große Sultan-Qabus-Moschee - die größte Moschee, die der Sultan errichten ließ. Die Anlage ist riesengroß, alles strahlt und glänzt - auch der unfassbar große Swarowski-Kronleuchter. So unglaublich gigantisch - an ein Foto des Innenraums der Moschee ist selbst mit dem Weitwinkel-Objektiv nicht zu denken. Hier hatten wir auch unseren ersten Kontakt mit einem Einheimischen; wir merkten schnell, wie offen und freundlich die Menschen im Oman sind. Bereitwillig stellte er sich für ein Foto zur Verfügung. Anschließend hat auch uns fotografiert - wir sahen so voll affig mit unseren Kopftüchern, dass dieses Foto wohl erstmal nicht das Licht der Öffentlichkeit erblicken wird. ;-)

Anschließend ging es zum Muttrah-Souk, dem ältesten Markt des Oman, idyllisch am Hafen von Maskat gelegen. Wir tauchten ein in die Welt voller 0manischer Waren, überall roch es nach Weihrauch. Besonders angenehm war, dass wir nicht von einen in den anderen Laden gezerrt wurden. Die Händler boten uns ihre Waren an, blieben aber immer auf Abstand und respektierten auch, dass wir nichts kaufen wollten.

Auf dem Markt bemerkten wir auch zum ersten Mal, wie sehr die Omanis ihren Sultan Qabus lieben. Überall hängen Bilder von ihm - drinnen und draußen und auf unzähligen Wimpeln an der Decke des überdachten Souks.

Unser nächster Stopp war das Museum Bait al-Zubair, wo uns der Reiseleiter ein bisschen über die Geschichte des Oman erzählte. Wie viele sicher wissen, sind Museen nicht so mein Ding, aber das gehört halt dazu. Der nächste Stopp am Palast des Sultans, seinem offiziellen Regierungssitz war dann doch wieder spannender für uns. Große Prachtbauten, die eigentlich nur für Staatsbesuche genutzt werden. Alles war wieder blitzeblank sauber und man merkt - das Land hat Geld. ;-)

Am Abend sind wir mit einer Dau an der Küste entlang geschippert. Wir sahen große Bauten und malerische Buchten mit kleinen Dörfern - und auch noch einmal den Palast des Sultans von der Wasserseite aus. Der Sonnenuntergang über den Bergen rundete den Tag perfekt ab.

 

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