Ecuador | Tag 8&9 | Papallacta, Otavalo und Ibarra

Wir verabschieden uns morgens noch einmal von den hübschen Papageien im Garten der Lodge in Misahuallí. Es war echt schön hier. Aber weiter gehts!

Wir machen uns mit dem Bus auf den Weg nach Papallacta. Wir machen keine großartigen Stopps zwischendurch, sodass wir schon am Nachmittag ankommen. Papallacta ist eigentlich kein Ort. Das örtliche Hotel ist quasi der Ort. Mehr gibt es dort nicht. Dafür ist das Hotel umso schöner. Direkt vor den etwas schiefen Holzbungalows sind heiße Thermalquellen. Es dampft überall. Das Abendprogramm steht fest!

Aber vorher machen wir noch eine kleine Wanderung. Die Natur drumrum ist wirklich toll. Entlang dem Papallacta-Fluss lässt die ständige Feuchtigkeit die Natur einfach mystisch aussehen. Als wir uns gerade zurück Richtung Hotel machen wollen, sehen wir auf einmal Kolibris umherschwirren. In freier Natur - ohne künstliche Futterstationen. Wir legen uns auf die Lauer und haben Glück. Wir haben die ersten Kolibris vor der Linse. Jippieh!

Spät am Abend, es war ziemlich kalt draußen, sind wir dann in die heißen Quellen "gesprungen". Es war perfekt, um gut gewärmt ins Bett zu fallen.

 

Am nächsten Tag steht erstmal Shoppen auf dem Programm. Wir fahren nach Otavalo - dort gibt es einen der größten Handwerkermärkte. Nicht nur der große Platz, sondern auch die ganzen Straßen sind voll mit Verkaufsständen. Es gibt Klamotten, Schmuck, Tücher, Obst und Gemüse, Souvenirs und vieles vieles mehr. Also alles was Frau braucht... ;-)

Nachmittags geht es weiter Richtung Ibarra. In Salinas steigen wir in einen Zug um, den "Tren de la Libertad", der uns das letzte Stück bis nach Ibarra bringen soll. Da wir bis zur Abfahrt noch Zeit hatten, haben wir Salinas erkundet. Das ist wirklich ein verschlafenes Nest, wo wahrscheinlich nie ein Tourist vorbeikommen würde, wenn es die Bahnstation nicht gäbe. Sowas ist ja wieder voll mein Ding.

Die Zugfahrt entpuppte sich leider als pure Touristenattraktion. Der Zug wird nur für Touristen eingesetzt. Einheimische fahren nicht mit dem Zug. Es gibt auch keine anderen Züge in Ecuador. Okay, die Landschaft war schön, aber es war dann doch irgendwie einfach nicht authentisch. Da war vorher Salinas, das Nest, spannender. ;-)

Zum Ende des Tages fahren wir zur Hacienda Chorlavi, unsere Unterkunft für die nächsten zwei Tage. Boah, was für eine schöne alte Anlage. Toll gepflegte Gärten, großzügig - und - unser Highlight - eine Tischtennisplatte in der alten Hahnenkampfarena. Wir hatten sehr viel Spaß! :-D

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