Ecuador | Tag 16+17 | Galapagos-Inseln - das Paradies

Es ist soweit. Wir verlassen das Festland und machen uns auf den Weg zu den Galapagos-Inseln. Ein lang ersehntes Highlight der Reise. Allerdings verlief der Start nicht ganz wie geplant. Wegen technischer Probleme musste unser Flieger recht schnell umkehren und wieder in Guayaquil landen. Glücklicherweise sind wir heil gelandet und nur eine halbe Stunde später brachte uns ein Ersatzflieger dann sicher zur Insel San Cristobal, wo wir die ersten zwei Nächte verbrachten. Da wir lange genug gesessen haben, sind wir dann auch mal eben die 10 Minuten vom kleinen Flughafen zum Hotel gelaufen. Hat man auch nicht alle Tage. ;-)

 

Wir haben den Tag entspannt mit einem Spaziergang durch den Ort verbracht. Doch auch das war schon aufregend genug. Kaum an der Strandpromenade angekommen, begrüßten uns unzählige Seelöwen. Eigentlich "sollen" sie ja nur den Strand bevölkern, aber das war denen egal. Auch auf der Strandpromenade bevölkerten sie den Gehweg und die Bänke. Was für ein Anblick. Wahnsinnig toll! Die Tiere zeigte keinerlei scheu und es war toll, sie zu beobachten.

 

Am nächsten Tag machten wir uns gleich früh morgens auf zu einer kleinen Wanderung durch den Nationalpark. Wir haben die perfekte Reisezeit ausgesucht. Kurz vor Beginn der Trockenzeit war die Landschaft zwischen den schwarzen Lavasteinen noch saftig grün. Immer wieder huschten kleine Echsen hin und her, bevor wir eine schöne einsame Bucht erreichten. Einfach ein Paradies...

Und dann haben wir sie entdeckt: die schwarzen Meerechsen, die es nur auf den Galapagos-Inseln gibt. Sie wirken wie kleine neugierige Urzeit-Monster. Sie ließen sich auch von uns Touristen überhaupt nicht stören und kamen auch mal direkt auf einen zu. Was für ein tolles Erlebnis.

 

Damit war der Tag aber noch nicht zu Ende. Am Nachmittag fuhren wir mit Boot auf die winzige unbewohnte Insel Lobos. Kaum waren wir angekommen watschelten jede Menge Blaufußtölpel umher. Meine Güte, sind die süß mit ihren quietschtürkisen Füßen. Auch hier merkt man, wie intakt die Natur ist. Sie zeigten keinerlei Scheu, sie haben noch nie schlechte Erfahrungen mit Menschen gemacht und sehen deshalb auch keine Gefahr in uns. Hier sorgen die offiziellen Parkführer dafür, dass das auch so bleibt. Nur mit einem Führer darf man überhaupt diese Insel und alle Nationalparks der Galapagos-Inseln betreten. Man darf außerdem nicht näher als zwei Meter an die Tiere heran und nur auf den markierten Wegen laufen. Wenn aber ein Seelöwe oder Blaufußtölpel mitten auf dem Weg liegt, ist das Abstandhalten manchmal aber gar nicht mehr möglich. ;-)

 

Anschließend gab es eine Premiere für mich: wir waren in der Bucht nahe der Insel Lobos schnorcheln. Ich habe das noch nie zuvor gemacht, aber es war ein tolles Erlebnis. Die Seelöwen sind lustig um uns herum geschwommen. Sie hatten sichtlich Spaß, direkt auf uns zuzuschwimmen und dann kurz vorher abzudrehen. Ein unvergesslicher Tag, den wir bei den Seelöwen an der Strandpromenade von San Cristobal haben ausklingen lassen...

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