Tag 2 in Usbekistan

Samarkand - die Oasenstadt

Der 2. Tag in Usbekistan führt uns kreuz und quer durch Samarkand, der über 2700 Jahre alten Oasenstadt an der Seidenstraße. Erste Station war das Gur-Emir-Mausoleum, dass etwa Anfang des 15. Jahrhunderts für Timur gebaut wurde. Timur wird bis heute als Held verehrt - und das, obwohl der Eroberer eigentlich ein eher grausamer Zeitgenosse war, der u.a. auch mal eben 2000 Menschen lebenig einbetoniert hat. Aber gut, Jedem das Seine, oder? ;)

 

Die nächste Station war der Registan, ein prächter Platz, umgeben von drei Koranschulen (Medrasa), der das einstige Zentrum Samarkands bildete und zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört. Noch heute wird dieser Ort so gut es geht erhalten. So hatte ich dann leider auch das Pech, dass der Platz eine riesige Baustelle war und ich leider nicht alle drei Gebäude auf einem Bild aufnehmen konnte. :/

 

Nach einer kleinen Trachtenvorführung (ja, sowas gehört halt einfach dazu) machten wir uns, mittlerweile war es schon Nachmittag, auf den Weg zur Nekropole Shahi-Sinda. Shahi-Sinda ist ein Komplex aus etwa 20 Gebäuden (Mausoleen etc.) und ist bis heute ein Pilgerort. Viele Einheimische steigen täglich die 40 Stufen zum Hauptbereich nach oben. Einer Sage nach liegt der Prophet Mohammed dort begraben - dementsprechend viele Gläubige waren dort unterwegs. Allerdings zum Glück nur sehr wenige Touristen. ;)

 

Nach dem kurzen Stopp an einem Observatorium, von dem aber nicht mehr so viel zu sehen war, ging es zum Abendessen bei einer einheimische Familie. Ein toller und leckerer Ausklang des Tages.

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Kommentare: 1
  • #1

    Anne (Sonntag, 11 Mai 2014 12:42)

    Gratulation Jeanette! Das ist ganz großartig!!!

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