Morgens um 6 am Markusplatz

Dieser Tag in Venedig war - nun ja - irgendwie komisch und unendlich lang. Mit gegenseitigen *tschakka*-Anfeuerungsrufen haben wir uns am Vorabend ganz ganz ganz fest vorgenommen, am nächsten Morgen um kurz nach 5 aufzustehen, um einmal den Markusplatz beim Sonnenaufgang zu besuchen. Und wenn man/Frau sich etwas ganz ganz ganz fest vornimmt - dann klappt das sogar. Noch immer voller Stolz kann ich nun also Bilder von der morgendlichen blauen Stunde und dem Sonnenaufgang präsentieren.


Wir fuhren mit dem zweiten Vaporetto des Tages über den still vor sich hin fließenden Canal Grande. Diese Stimmung war einmalig schön. Einfach Ruhe pur - mal abgesehen von einem einsamen Motorboot, dass uns entgegenkam.

Angekommen am Markusplatz erwartete uns noch immer nichts als Stille. Nur ganz vereinzelt sah man mal ein paar Leute über den Platz eilen. Selbst der Reinigungstrupp kam erst deutlich nach uns an und machte die Gegend wieder touristentauglich sauber.

 

Die Zeit verging wie im Flug, wir haben insgesamt rund vier Stunden dort verbracht. Wir haben fleißig fotografiert und uns dann noch warme Croissants zum Frühstück gegönnt. Außerdem konnten wir endlich mal - kostenlos - vor einem dieser Cafés in der wärmenden Morgensonne auf dem Markusplatz sitzen. Einfach herrlich und unbedingt zum Nachahmen empfohlen!

Ach übrigens: wer sind die emsigsten Touristen? Richtig, die Asiaten. Die erste Reisegruppe statt um 8 auf der Markusplatzmatte. ;)

 

Nach einer zweistündigen Schlafnachholpause in der Wohnung und mit anschließender Pizza  sind wir wieder losgezogen. Unser Ziel war die Basilica die Santa Maria della Salute, die auch von innen einfach schön ist. Gleich nebenan war ein Palazzo, wo im Innenhof gerade eine Ausstellung stattfand. Die perfekte Gelegenheit, reinzugehen und sich mal so richtig elitär zu fühlen. ;)

 

Anschließend fanden wir noch ein nettes Plätzchen am Wasser, wo wir nochmal ein paar Tageslangzeitbelichtungen ausprobiert haben, bevor wir zurück Richtung Wohnung gelaufen sind. Aber diese lange Tag war damit noch nicht vorbei. Wir hatten uns für diesen letzten Abend nämlich vorgenommen, uns den ganzen Abend auf meinem Lieblingssteg mit perfektem Blick auf die Rialto-Brücke niederzulassen. Zum Glück war er gerade frei und so verbrachten wir mit ´nem Bierchen den ganzen Abend dort. Diesmal auch standesgemäß mit Stativ bewaffnet für die obligatorischen Bilder vom Klassiker. Damit endete dieser laaaange Tag und wir fielen einfach nur noch tot ins Bett.^^

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