Kuba | Tag 11 | Boca de Guamá, Santa Clara & Hanabanilla

Der heutige Tag stand ganz im Zeichen von Natur, Bootfahren und Che Guevara. Bereits sehr früh morgens haben wir uns auf den Weg nach Boca de Guamá nahe der Schweinebucht gemacht. Wir wollten eine Runde mit den Schnellbooten in eine Lagune fahren und vom Wasser aus eine schön angelegte Hotelanlage inklusive nachempfundenen Indianer-Dorf anschauen. Da öfter mal die Motoren der Boote kaputt sind, kann es schon mal etwas dauern, bis die Touristen und Einheimischen die Bootstour machen können. Wir mussten dann letztlich über 3 Stunden warten, bis wir an der Reihe waren. Und so haben wir die Zeit genutzt und uns die angrenzende Krokodilfarm angeschaut. Das war natürlich recht touristisch, aber die Anlage war ganz schön angelegt. Nach einem sehr frühen Mittagessen konnten wir dann auch endlich die Boote besteigen. Und ja, okay, die Tour war ganz nett, aber auch nicht so übermäßig spannend. Außerdem ging sie letztlich nur so etwa 30 Minuten, so dass sich das Warten nicht soooo gelohnt hat.

 

Wir fuhren weiter nach Santa Clara und besuchten das Mausoleum "Museo y Monumento Memorial Comandante Ernesto Che Guevara", wo Che Guevara seit 1997 begraben liegt, nachdem man seinen Leichnam aus Bolivien rücküberführt hat. Natürlich sind das Mausoleum und Museum ein nationales Denkmal für die Kubanische Revolution und sicher Pflicht für jeden Einheimischen und Touristen.

 

Wir machten anschließend einen kurzen Abstecher in die Innenstadt von Santa Clara und fuhren dann weiter Richtung Stausee Hanabanilla. Schon auf dem Weg dorthin wurde die Landschaft immer schöner - immer höhere Berger, immer grüner - einfach gigantisch schön! Der Bergsee Hanabanilla liegt mitten in der Sierra del Escambray, einem Gebirgszug in Zentral-Kuba. Vom Hotel hatten wir einen direkten Blick auf den See und die unglaubliche Landschaft drumherum. Noch am gleichen Nachmittag hatten wir dann die Gelegenheit, eine Bootstour auf dem See zu machen. Wir waren einfach baff von dieser Vegetation an den steilen Berghängen. Mittendrin im saftigen Grün aus Palmen, Kiefern & Co. waren winzige kleine Hütten zu sehen. Diese Einheimischen können wirklich sagen, dass sie im Paradies leben. Zu den Häusern gibt es keine Straßen, die Infrastruktur besteht aus dem See und einem Boot. Diese Tour war für mich wohl eine der schönsten Bootsfahrten, die ich je gemacht habe. Soooo toll!

 

Am Abend haben wir einen tollen entspannten Abend mit beinahe der gesamten Reisegruppe gehabt. Wir genossen unsere Bierchen und Cocktails und es wurde reichlich spät, bis wir wieder im Hotelzimmer waren. Wir wollten eigentlich schnell ins Bett und dann kam der Stromausfall. Und dieser Blick in die Sterne, keine Geräusche außer den Grillen. Wir standen völlig gebannt auf dem Balkon... Was für ein perfekter Ausklang des Tages. :-)

 

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