Venedig Tag 2 - Vom entspannten Cannaregio bis zum Markusplatz

Mit Plänen ist das ja immer so eine Sache. Eigentlich haben wir uns für diesen Tag die Stadtteile Cannaregio und Castello vorgenommen. Aber wie das nun mal so ist: man kommt nicht so recht aus dem Bett, verplempert hier und da Zeit und schon ist der Tag fast rum. Also sah unsere Planänderung wie folgt aus: irgendwann so gegen Mittag Cannaregio unsicher machen, auf dem Weg nach Castello das schicke Ca´d´Oro besichtigen und abends Richtung Markusplatz für ein paar Langzeitaufnahmen. Mangels Zeit wurde Castello gestrichen und auf den nächsten Tag verschoben.

Uns zog es also zuerst in das beschauliche Cannaregio. Ich erinnerte mich noch an meinen letzten Venedigbesuch und hatte Cannaregio als ein ruhiges romantisches Viertel im Norden von Venedig in Erinnerung. Scheinbar unberührte Kanäle und entspannte Atmosphäre im jüdischen Viertel, dem sogenannten Ghetto. Weit und breit waren so gut wie keine Touristen zu sehen, absolut nichts im Vergleich zum trubeligen Markusplatz.

Wir sind ohne Stadtplan durch die kleinen Gassen und über die unzähligen Brücken gelaufen und haben uns schließlich auf dem Campo de Gheto Novo wiedergefunden, einem zentralen Platz im Jüdischen Viertel.


Nach einer kleinen Pause wollten wir zu Fuß Richtung Castello laufen und landeten mitten auf der Strada Nova, DER Einkaufsstraße für Touristen nahe der Rialto-Brücke. Mittlerweile war es schon Nachmittag - also: Castello ist gestrichen, stattdessen sind wir zum Ca´d´Oro gelaufen. Einem prächtigen Palast mit einer tollen Aussicht auf den Canale Grande. Im Ca´d´Oro befindet sich eigentlich ein Museum, was uns ehrlich gesagt aber nicht so sehr interessiert hat. Wir sind dort nur reingegangen, um auf den Balkonen die tolle Aussicht zu genießen und mal einen dieser tollen Paläste von innen zu bewundern. Die 6 Euro Eintritt haben sich jedenfalls gelohnt.


Wir hatten ja vor, abends ein paar Langzeitbelichtungen zu machen. Also sind wir vom Ca´d´Oro über die völlig überfüllte Rialto-Brücke zurück Richtung Wohnung gelaufen, um das Stativ zu holen. Von da sind wir dann das erste Mal mit einem Vaporetto gefahren, dem öffentlichen Nahverkehrsschiff. Angesichts der Menschenmassen am Markusplatz sind wir gleich mal eine Station weiter gefahren und haben uns dort schöne Langzeitmotive gesucht. Ich finde, die Bilder können sich doch sehen lassen, oder? ;)


Auf dem Weg zurück haben wir uns noch schnell eine leckere Pizza besorgt und den Abend entspannt mit Bildersichten verbracht.

Ein schöner Tag in der sommerlichen Glut von Venedig. Aber wir haben es uns ja selbst ausgesucht, wa? ;)

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